Binder+Co mit Gewinneinbruch im 3. Quartal

Die auf Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik spezialisierte steirische Binder + Co hat im dritten Quartal unter einer Zunahme des Wettbewerbsdrucks und einer Verschlechterung der Marktverhältnisse gelitten. Das Konzernergebnis brach wegen Anlaufverlusten von im Aufbau begriffener Tochtergesellschaften auf 660.000 Euro ein, nach 2,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten belief sich der Nettogewinn auf 2,2 (3,42) Mio. Euro.

"Die anhaltende Schwäche im System- und Anlagengeschäft veranlasst das Management deshalb, die Prognose für das Gesamtjahr 2013 auf eine EBIT-Marge von rund 6-8 Prozent bei leicht steigendem Umsatz zurückzunehmen", teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit. Der niedrigere Auftragsstand im Vergleich zum Vorjahr und die derzeit schwierigen Marktverhältnisse würden keinen gesicherten Ausblick zulassen.

Der Auftragsstand per Ende September lag mit 25,30 Mio. Euro um 27,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Neugeschäft habe sich in allen drei Segmenten fast ausschließlich auf den Einzelmaschinenbereich konzentriert, Systeme und Gesamtanlagen seien weiterhin praktisch nicht nachgefragt worden. Wegen des hohen Auftragsstands zu Jahresbeginn verzeichnete Binder+Co dennoch ein Umsatzplus von 17,0 Prozent auf 68,89 Mio. Euro bis Ende September. Die Umsätze im Segment Aufbereitungstechnik beliefen sich auf 28,2 (28,1) Mio. Euro und im Geschäftsbereich Umwelttechnik auf 19,5 (20,6) Mio. Euro. Die Erlöse in der Verpackungstechnik verdoppelten sich auf 21,2 Mio. Euro. Die Kapazitäten seien gut ausgelastet gewesen, hieß es in der Mitteilung.

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Das Betriebsergebnis (Ebit) wurde laut Binder+Co durch Anlaufverluste der im Aufbau befindlichen Tochtergesellschaften Binder S.r.l., Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. belastet und lag in den ersten neun Monaten bei 3,43 (4,98) Mio. Euro.