Börse Tokio schließt deutlich schwächer
Die japanische Industrieproduktion stieg im März stärker als ursprünglich mit 0,3 Prozent von der japanischen Regierung erwartet wurde. Laut endgültigen Zahlen wurde ein Anstieg der Produktion um 0,7 Prozent erreicht. Im Jahresvergleich sei ein Plus von 7,4 Prozent verzeichnet worden.
In Ermangelung anderer wichtiger makroökonomischer Meldungen rückte die Stärke des Yen in den Fokus der Anleger. Obwohl Marktteilnehmer keine großen Belastungen der Unternehmensergebnisse erwarten, gab es ihnen zufolge keine anderen Markteinflüsse. Analysten beschrieben, dass schwache europäische und US-Konjunkturdaten den Yen auf dem weiter hohen Level hielten.
Unter den Einzelwerten erlitten daher die größten Exporttitel Kurseinbußen. Allen voran brachen Sony um 2,89 Prozent ein. Der Elektronikriese litt laut Marktstimmen zusätzlich weiter unter den enttäuschenden Unternehmenszahlen, welche diese Woche publiziert wurden. Auch andere Exportwerte, wie Toyota, verloren deutlich. Die Titel des Autobauers reduzierten sich um 2,01 Prozent.
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