Borealis erlitt im Halbjahr Gewinneinbruch um 26 Prozent auf 252 Mio.

Der Kunststoffhersteller Borealis, an dem der börsenotierte Mineralölkonzern OMV 36 Prozent hält, hat im ersten Halbjahr 2012 einen Nettogewinn von 252 Mio. Euro erwirtschaftet, ein Rückgang um 26,1 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz blieb dagegen stabil bei 3,751 Mrd. Euro.

Maßgeblich zum Ergebnis hätten das Basischemikaliengeschäft und das Joint Venture Borouge (mit der Abu Dhabi National Oil Company ADNOC) beigetragen, während das europäische Polyolefingeschäft in Europa im zweiten Quartal "ein niedriges Ergebnis" erzielt hätte. Zurückzuführen sei dies auf das schlechte wirtschaftliche Umfeld und auf einen gesunkenen Ölpreis, so Borealis.

Im zweiten Quartal habe es einen deutlichen Rückgang bei den Polyolefinpreisen und -margen gegeben, so Borealis-Chef Mark Garrett. Der Nettogewinn von Borealis sank in diesem Zeitraum auf 112 Mio. Euro von 168 Mio. Euro im zweiten Quartal 2011. Auch der Umsatz ging leicht um 28 Mio. Euro auf 1,869 Mrd. Euro zurück.

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