Chemiekonzern BASF verkauft Wasser-Tochter

Der deutsche Chemiekonzern BASF trennt sich von seiner Tochtergesellschaft für industrielle Abwasserbehandlung in Frankreich. Die Gesellschaft Industrial Water Management France mit Sitz in Lyon werde an die französische Suez Environnement verkauft. Der Ludwigshafener Konzern hatte im März angekündigt, seine Geschäfte mit Wasser-, Ölfeld-, und Bergbauchemikalien neu zu sortieren.

Das Service-Geschäft mit 61 Beschäftigten berät unter anderem Wasserwerke vor Ort. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Das Geschäft soll im dritten Quartal unter Dach und Fach sein. Der französische Konzern Suez Environnement ist auf die Wasser- und Abwasseraufbereitung spezialisiert.

Seine Geschäfte mit Enzymen für die Industrie baut der Konzern dagegen aus. So übernahm BASF vom Konsumgüterkonzern Henkel Enzymtechnologie für Wasch- und Reinigungsmittel. Vom US-Biotechunternehmen Dyadic International erwarben die Ludwigshafener Rechte zur Nutzung eines neuen Produktionsverfahrens. Zudem will BASF künftig zusammen mit dem Kölner Unternehmen Direvo Industrial Biotechnology ein Enzym für Schweine- und Geflügel-Tierfutter entwickeln.

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