China und Nordamerika treiben Volkswagen-Absatz

Dank der starken Nachfrage in Asien und Nordamerika hat der deutsche Volkswagen-Konzern seinen Absatz im November weiter gesteigert. Im vergangenen Monat lieferte Europas größter Autobauer 828.600 Fahrzeuge weltweit aus, ein Plus von 4,3 Prozent. Von Jänner bis November erhöhte sich der Absatz um 4,7 Prozent zum Vorjahr auf 8,68 Millionen Stück, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

"Vor allem in China konnten unsere Marken weiter zulegen", sagte Vertriebschef Christian Klingler. Die Lage an den übrigen Weltmärkten sei weiterhin schwierig.

In Europa forderte in diesem Jahr die inzwischen abklingende Krise ihr Tribut mit einem Absatzminus von 1,3 Prozent auf 3,36 Millionen Fahrzeuge. Im Heimatmarkt Deutschland lieferte der Zwölf-Marken-Konzern bis November 1,07 Millionen Stück aus, das waren um 2,6 Prozent weniger als 2012. Einen Einbruch erlitt Volkswagen in Brasilien, wo der Absatz um 12,6 Prozent absackte.

In China dagegen brummt das Geschäft. Die Auslieferungen stiegen um 16,7 Prozent auf 2,96 Millionen Fahrzeuge. Auch die Region Nordamerika legte mit 6,7 Prozent deutlich zu. Unter den Marken waren Audi und Seat besonders gefragt.

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