Constantia Flexibles schmückt sich für die Börse

Die Constantia Flexibles Group (vormals Constantia Packaging), die dem US-Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) und damit der JP Morgan Bank gehört, arbeitet konsequent auf einen Börsengang hin. Der aktuelle Eigentümer "geht nur eine gewisse Zeit mit uns", sagte Firmenchef Thomas Unger. "Der logische Exit für unsere Eigentümer ist natürlich über die Börse", sagte Unger.

Auf einen konkreten Zeitpunkt für den angepeilten Börsengang wollte sich Unger nicht festlegen, aber rund 2 Mrd. Euro Umsatz wäre "die notwendige kritische Größe um das machen zu können". Heuer werde man mit den jüngsten Zukäufen auf 1,7 Mrd. Euro Umsatz kommen, im vergangenen Jahr habe man um 8 Prozent zugelegt, sagte Unger, "dann müssten wir so in zwei Jahren dort sein, wenn wir nicht weiter akquirieren - wenn wir akquirieren, kann es auch schneller gehen".

Seine Aufgabe sieht der Deutsche klar darin, "dass Unternehmen so zu positionieren, dass wir bereit sind". Über den konkreten Börsengang werde letztlich der Eigentümer entscheiden, "aber wir arbeiten ganz klar auf die Börsenreife hin", so Unger.

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