Credit Agricole verdiente im zweiten Quartal überraschend gut

Das Griechenland-Geschäft hat die französische Großbank Credit Agricole im zweiten Quartal 2011 nicht so stark belastet wie befürchtet. Der Gewinn sei zwar um 11 Prozent auf 339 Mio. Euro gesunken, teilte Großbank mit. Analysten hatten jedoch mit einem deutlich stärkeren Gewinneinbruch gerechnet.

Die zweitgrößte griechische Bank bezifferte die Belastungen aus den Abschreibungen auf die von ihr gehaltenen Griechenland-Anleihen und die Tochter Emporiki auf netto 640 Mio. Euro. Das ist weniger als das Unternehmen Ende Juli angekündigt hatte.

Abgesehen von den Schwierigkeiten in Griechenland lief das operative Geschäft der Bank gut. Die Erträge legten sogar um 1,1 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro zu. Dies ist nach Angaben der Bank der höchste Quartalswert seit dem Börsengang im Dezember 2001. Experten hatten hier mit einem Rückgang gerechnet.

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