China wirft Google Verbreitung obszöner Inhalte vor

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Die chinesische Regierung hat dem US-Internetkonzern Google vorgeworfen, mit der englischen Version seiner Suchmaschine der Verbreitung obszönen Materials in China Vorschub zu leisten. Google in China müsse sich streng an die geltenden Gesetze halten, sagte Außenamtssprecher Qin Gang.

Die gegen Google ergriffenen Strafmaßnahmen bezeichnete er als gesetzeskonform. Am Mittwochabend (24. Juni) waren einige Google-Seiten in China für etwa eine Stunde nicht zu öffnen. In der vergangenen Woche hatte die Aufsichtsbehörde Google angewiesen, auf seiner chinesischen Seite "pornografische und vulgäre" Inhalte zu blocken.

Am Mittwoch forderte die US-Regierung China auf, Pläne für den Einbau eines Internet-Filters in chinesische Computer aufzugeben. Die Software werfe Fragen bezüglich der Zensur und der Sicherheit des Internets auf. Ab dem 1. Juli sollen alle neuen Computer in China mit der Filter-Software ausgestatten werden - angeblich um Kinder vor ungeeigneten Seiten zu schützen.

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