Energiekonzern CEZ 2012 mit 1,57 Mrd. Euro Gewinn

Der zu zwei Dritteln staatliche Tschechische Energiekonzern (CEZ) wies fürs Jahr 2012 einen Nettogewinn in Höhe von 40,2 Mrd. Kronen (1,57 Mrd. Euro) aus. Das war um 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Erlöse stiegen hingegen im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 215,1 Mrd. Kronen, teilte CEZ am heutigen Donnerstag mit.

Der Energiekonzern führte den niedrigeren Gewinn auf eine "ungünstige Entwicklung an den europäischen Energiemärkten", "deutlich niedrigere Strompreise" sowie eine Senkung der Stromproduktion in Tschechien zurück. "Alle großen Energie-Gesellschaften in Europa kämpfen mit einem unstabilen Umfeld, einer starken Senkung der Strom-Großhandelspreis und mit einer schwer berechenbaren Zukunft. Sie verkaufen ihr Eigentum im großen Ausmaß und senken auch deutlich die Zahl ihrer Mitarbeiter", so der CEZ-Vorstandschef Dankel Benes.

Heuer rechnet der CEZ mit einem Rückgang des Nettogewinns auf 37 Mrd. Kronen. Als einer der strategischen Prioritäten bezeichnete Benes die Vorbereitungen für den Bau von zwei zusätzlichen Blöcken im südböhmischen Atomkraftwerk Temelin. Bereits in einigen Tagen wolle man eine vorläufige Einschätzung der Angebote für den Auftrag bekannt geben, um dann über eine Verbesserung der Angebote zu verhandeln, so Benes.

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