Energiekonzern RWE muss Milliarden abschreiben

Der deutsche Energiekonzern RWE, der in Österreich mit 38 Prozent an der Kärntner Kelag beteiligt ist, muss bei seinen konventionellen Kraftwerken Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen. Insgesamt habe der Konzern einen Wertberichtigungsbedarf in Höhe von rund 3,3 Mrd. Euro ausgemacht, teilte RWE am Dienstag in einer Börsen-Pflichtmitteilung mit.

Der Großteil davon - 2,9 Mrd. Euro - entfielen auf die konventionelle Stromerzeugung, der Rest auf den Geschäftsbereich erneuerbare Energien und den Beteiligungsbereich. Die Wertberichtigungen würden auch auf das Nettoergebnis der Konzerns durchschlagen, betonte RWE.

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