Erholung in Europa unterstützt Adecco
In Italien und auf der iberischen Halbinsel legten die Erlöse um einen zweistelligen Prozentsatz zu. Aber auch in Skandinavien und in den Benelux-Staaten, in Deutschland und Österreich wuchsen die Umsätze mit 7 bis 8 Prozent spürbar. Einzig im größten Markt Frankreich stagnierten die Umsätze mit 1,2 Mrd. Euro. Insgesamt stieg der Umsatz um ein Prozent auf 4,988 Mrd. Euro, wobei Wechselkurseffekte einen Teil der Zuwächse aufzehrten. In Lokalwährungen betrug das Plus fünf Prozent.
Der Aufschwung insbesondere in Südeuropa hatte auch dem US-Konkurrenten Manpower im zweiten Quartal zu einem Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf 5,32 Mrd. Dollar (4 Mrd. Euro) verholfen.
Im weiteren Jahresverlauf rechnet Adecco mit einer stabilen Nachfrage nach Zeitarbeitern. "Es gibt keine Beschleunigung aber auch keine Verlangsamung. Es ist stabil", sagte De Maeseneire. Er sieht Adecco auf einem guten Weg, das mittelfristige Rentabilitätsziel zu erreichen, das bis 2015 eine Betriebsgewinnmarge von 5,5 Prozent vorsieht. Im zweiten Quartal betrug die Marge 4,6 Prozent nach 4,0 Prozent im Vorquartal.
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