Statt des gewöhnlichen Strichcodes kommt nun ein Matrixcode zur Anwendung.
Am 26. Juni 1974 wurde in einem Supermarkt in den USA erstmals ein mit Strichcode markiertes Produkt an einer Kasse erfasst und verkauft. 52 Jahre später sind die Codes überall - obwohl längst neue Technologien zur Verfügung stehen. Eine erste Supermarkt-Kette will nun aber auf die Codes verzichten.
Vorteile
Die Schweizer Kette Migros will zukünftig auf sogenannte 2D-Codes, zu denen etwa QR-Codes gehören, setzen. In diesen haben deutlich mehr Informationen Platz: Während die Strichcodes auf Verpackungen eine 13-stellige Nummer verschlüsseln, können QR-Codes rund 4.000 Buchstaben oder über 7.000 Zahlen darstellen.
Vorerst kommen die 2D-Codes in Form eines quadratischen Matrixcodes etwa bei Obst und Gemüse zum Einsatz. Laut Konzern-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir stecken praktische Gründe hinter dem Wechsel: "Der bisherige 1D-Barcode wurde teilweise nicht optimal gedruckt und hat zu Lesefehlern geführt. Dies führte zu regelmäßigen Reinigungsaufwänden bei den Druckern."