Notplan

EU hilft Griechen mit bis zu 30 Mrd. Euro

Juncker will Finanzstabilität im Euroraum bewahren
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Die Finanzminister der 16 Euro-Länder haben sich gestern bei einer Telefonkonferenz unter Vorsitz von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker auf die Eckpunkte des Rettungsplans für die von der Pleite bedrohten Griechen geeinigt.

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Die Euro-Gruppe wird Athen bis zu 30 Mrd. Euro an Kredithilfe geben – zu einem Zinssatz von rund 5 % – also wesentlich niedriger als die derzeit an den Märkten verlangten Zinsen. Billiges Geld für Athen soll neben der EU vom IWF kommen.

Pröll: „Signal an Märkte“

Österreich werde sich natürlich beteiligen, betonte Finanzminister Josef Pröll – auf Basis seines Anteils in der EZB berechnet mit 2,86 %. Pröll betonte, die Euro-Gruppe habe mit der Entscheidung ein „klares Signal an die Märkte“ gesetzt.

Man habe die technische und finanzielle Struktur geschaffen und könne „jederzeit den Hilfsmechanismus auslösen“. Wichtig sei, dass Griechenland im Fall eines Hilfsansuchens „ab diesem Zeitpunkt sehr rigide kontrolliert“ werde.

Griechen müssen bitten. Um den Rettungsplan zu aktivieren, muss das mit 280 Mrd. Euro verschuldete Griechenland um Geld bitten. Bisher ist das nicht geschehen. Morgen will Athen neue Staatspapiere in Milliardenumfang begeben.

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