EU-Tourismus mit Verlusten wegen Vulkanasche
Vor allem Reiseveranstalter und Reisebüros hätten wegen des fünftägigen Verkehrschaos nach dem Vulkanausbruch in Island "beträchtlichen Schaden" genommen. Die Unterbringung und Heimreise gestrandeter Passagiere habe bis heute mehr als 388 Mio. Euro gekostet. Die Auswirkungen auf die Hotelbranche seien noch unklar, ebenso wie die langfristigen Folgen auf den Tourismussektor.
Nach dem Vulkanausbruch war der Flugverkehr in Europa zwischen 15. und 20. April großteils völlig zum Erliegen gekommen, eine bis dato ungekannte Situation. Auch für den Verkehrssektor - vor allem die Fluggesellschaften - geht die Kommission von einem Milliarden-Schaden aus. Lufthansa-Chef Mayrhuber nannte etwa einen konzernweiten Schaden von fast 200 Mio. Euro. Tajani betonte, etwaige staatliche Finanzhilfen dürften sich nicht alleine auf die Airlines konzentrieren, sondern müssten den Tourismussektor insgesamt berücksichtigen.
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