Europas Börsen mit starken Verlusten - Banken unter Druck

Schwache Konjunkturdaten aus China und den USA haben am Donnerstag für starke Verluste an den wichtigsten europäischen Börsen gesorgt. Der Euro-Stoxx -50 sank um 2,34 Prozent. Für Enttäuschung hatte gesorgt, dass in den USA die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend stark gestiegen war.

Zudem hallte die am Vortag von der US-Notenbank Fed gesenkte Wachstumsprognose für die USA noch nach.

Kein einziger Stoxx600-Branchenindex schloss im Plus, am deutlichsten war das Minus beim Stoxx600 Banken, der um 2,63 Prozent nachgab. Angesichts der weiter kursierenden Sorgen um die Euro-Schuldenkrise ging es im EuroStoxx 50 für die spanische Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) mit einem Abschlag von 5,46 Prozent auf 7,566 Euro am deutlichsten nach unten. Die Titel der italienischen Unicredit verloren 4,94 Prozent auf 1,443 Euro. Im "Footsie" zählten Royal Bank of Scotland (RBS) mit minus 4,94 Prozent auf 37,350 Pence zu den schwächsten Werten.