Europas Leitbörsen drehen mit Griechenland-Hoffnungen stark ins Plus

Die europäischen Börsen haben am Freitag im Verlauf deutlich ins Plus gedreht. Der DAX in Frankfurt stieg bis 13.45 Uhr um 1,51 Prozent auf 7.217,35, der Euro-Stoxx-50 gewann 1,83 Prozent auf 2.780,51. Nachdem die Börsen am Vormittag vor dem Hintergrund der Griechenland-Krise noch schwach tendiert hatten, konnten sich die Märkte in Folge deutlich ins Plus vorarbeiten.

Motor der Gewinne war Händlern zufolge die Hoffnung auf eine Einigung auf ein zweites Griechenland-Hilfspaket. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hatte seine ablehnende Haltung bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgegeben. Merkel und Sarkozy riefen zu raschen Entscheidungen über ein Hilfsprogramm auf.

Vor allem Banktitel konnten vor diesem Hintergrund stark zulegen. So gewannen UniCredit und Intesa Sanpaolo mehr als vier Prozent. Noch stärkere Gewinne sahen griechische Bankenwerte wie National Bank of Greece (plus 7,08 Prozent), Alpha Bank (plus 5,77 Prozent) oder Piraeus Bank (plus 5,15 Prozent).