Europas Leitbörsen im Frühhandel leicht im Minus
Gute Vorgaben von der Wall Street konnten nicht wesentlich für Unterstützung sorgen. Im Vordergrund dürften für die Anleger eher die mangelnden Fortschritte im US-Haushaltsstreit stehen. In Europa dürfte sich zudem die Aufmerksamkeit auf zwei neue italienische Anleiheauktionen richten. Das Land will heute sechs Milliarden Euro am Markt platzieren. Investoren könnten aufgrund der Spekulationen über einen Bruch der Regierungskoalition höhere Zinsen verlangen, hieß es.
Von Unternehmensseite blieb die Nachrichtenlage indessen sehr ruhig. Angeführt wurde der Euro-Stoxx-50 von Öl- und Versorgerwerten wie Total (plus 0,68 Prozent auf 43,435 Euro) und Eni (plus 0,64 Prozent auf 17,23 Euro). Indessen gaben Air Liquide 1,05 Prozent auf 103,25 Euro ab und waren damit der größte Kursverlierer im Leitindex.
Hennes & Mauritz (H&M) zogen nach positiven Analystenstimmen um 0,50 Prozent auf 283,10 Schwedische Kronen an. Die Experten der Credit Suisse haben ihre Empfehlung für die Aktien von "Neutral" auf "Outperform" angehoben. Auch die Spezialisten der Societe Generale schraubten ihr Votum von "Hold" auf "Buy" nach oben. Am gestrigen Donnerstag hat der Textilhändler seine Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt.
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