Europas Leitbörsen im Frühhandel uneinheitlich

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel uneinheitlich tendiert. Der Euro-Stoxx-50 rutschte kurz nach Börsenstart leicht ins Minus und notierte gegen 10.00 Uhr 3,20 Einheiten oder 0,11 Prozent tiefer bei 2.822,42 Punkten. Der DAX in Frankfurt notierte mit 8.320,56 Punkten und einem Abschlag von 17,75 Einheiten oder 0,21 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 moderat um 7,22 Einheiten oder 0,11 Prozent auf 6.590,61 Zähler.

Zuvor wurden in China die Börsen von der Spekulation angetrieben, die Regierung könne versuchen mit gezielten Programmen die Wirtschaft in einigen Regionen und Städten zu stimulieren. Die Daten für das japanische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal blieben indes hinter den Schätzungen zurück. Die Berichtssaison zeigt sich zum Wochenstart noch zurückhaltend. Auch an der Konjunkturfront bleibt es vorerst ruhig.

Nach Sektoren hielten sich die Rohstoffwerte am stärksten im Plus. ArcelorMittal legten an der Euro-Stoxx-50-Spitze um 1,33 Prozent auf 10,30 Euro zu. Die Energieversorger hingegen notierten mehrheitlich im Minus. RWE büßten 0,80 Prozent ein, Enel 0,68 Prozent und E.On 0,53 Prozent.

Bilfinger-Aktien stiegen 2,40 Prozent auf 73,82 Euro. Nach einem schwachen ersten Halbjahr setzt der Dienstleistungskonzern nun auf eine Belebung im zweiten Halbjahr. Analysten hoben die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal hervor. Catlin Group verbesserten sich um 1,71 Prozent auf 498,40 Pence, nachdem HSBC die Aktien hochgestuft hatte.