Europas Leitbörsen starten schwach

Die Leitbörsen in Europa sind am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 verlor 1,06 Prozent auf 2.903,97 Punkte. Belastend wirkten neben negativen Vorgaben der Börsen in den USA und Asien neue Wirtschaftsdaten aus China. Die Volksrepublik hatte für Februar überraschend ein Handelsdefizit ausgewiesen.

Statt des erwarteten Überschusses wies China ein Defizit von 7,3 Mrd. Dollar aus - das größte seit sieben Jahren. Für anhaltende Nervosität sorgte Aktienhändlern zufolge auch die unsichere Lage in Libyen. Der Ölpreis war vor diesem Hintergrund zuletzt wieder etwas gestiegen und notiert damit weiter in der Nähe der vor kurzem erreichten Mehrjahreshochs.

Wiener Börse mit Verlusten
Die Wiener Börse startete ebenfalls mit Verlusten in den Donnerstag. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen lage der Wiener Leitindex ATX bei 2.815 Punkten. Dies ist im Vergleich zum Vortag ein Minus von 11,7 Punkten. Stark präsentierte sich zu Beginn des Börsentages Telekom Austria mit einem Kursgewinn von knapp zwei Prozent. Unter Verkaufsdruck standen hingegen weiterhin RHI-Aktien. Die Titel des Feuerfestkonzerns gaben um 2,7 Prozent nach.

Spanien im Bonitätsranking zurückgefallen
Schlechte Nachrichten gab es auch für Spanien. Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote für spanische Staatsanleihen auf AA2 von AA1 gesenkt. Zugleich schlossen sie eine weitere Herabstufung nicht aus. Der spanische Aktienindex Ibex verlor in der Früh 1,16 Prozent auf 10.436,60 Punkte.