Europas Leitbörsen im Frühhandel einheitlich in der Verlustzone

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel einheitlich schwächer tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel 6,95 Einheiten oder 0,23 Prozent auf 2.976,38 Punkte.

Die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika waren am Mittwoch erneut hauptverantwortlich für die Verluste an den europäischen Aktienmärkten. Die Vorgaben aus Übersee zeigten sich ebenfalls sehr schwach, nachdem ein starker Ölpreisanstieg verstärkte Konjunktursorgen bei den Anlegern gebracht und den Verkaufsdruck an der Wall Street am Dienstagabend verschärft hatte.

Im Zuge des auf ein 30-Monats-Hoch gekletterten Ölpreises fielen Air France-KLM 1,61 Prozent auf 11,60 Euro. In Frankfurt schwächten sich Deutsche Lufthansa um 0,82 Prozent auf 15,10 Euro ab, in London sanken International Consolidated Airlines Group 2,60 Prozent auf 232 Pence. Die Titel der Commerzbank notierten hingegen deutlich m 0,72 Prozent höher bei 6,264 Euro. Das deutsche Kreditinstitut konnte 2010 einen Milliardengewinn erwirtschaften.

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