Europas Leitbörsen tendieren zu Mittag uneinheitlich

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag zu Mittag ohne klare Linie tendiert. Für Gesprächsstoff sorgten vor allem die aktuellen Inflationszahlen aus China. Durch die Steigerung der Verbraucherpreise im ersten Quartal um 5,4 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden bereits die asiatischen Börsen zum Wochenausklang merklich belastet.

Entgegen diesem Trend zeigten sich die Vorgaben aus den USA jedoch freundlich und sorgten für uneinheitliche Richtungen an den europäischen Börsen. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,11 Prozent auf 2.914,45 Punkte. Indessen keimten erneut Sorgen um die Schuldenkrise in den Euro-Peripheriestaaten auf. Die Ratingagentur Moody's hatte die Bonität Irlands am Freitag erneut um zwei Stufen gesenkt.

Unter Druck gerieten die europäischen Bankenwerte. In einem Sektorenvergleich zeigte sich die Branche um fast ein Prozent schwächer. So tendierten Intesa Sanpaolo (minus 1,18 Prozent auf 2,17 Euro) und BNP Paribas (minus 0,46 Prozent auf 52,40 Euro) leichter.