Europas Leitbörsen zu Mittag in der Verlustzone

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch zu Mittag mit moderaten Kursverlusten tendiert. Der Auswahlindex Euro-Stoxx-50 ermäßigte sich um 0,44 Prozent auf 2.789,67 Punkte.

Als Belastungsfaktoren verwies man am Markt auf den enttäuschenden Ausblick des niederländischen Elektronikkonzerns Philips (minus 12,85 Prozent auf 15,67 Euro) sowie die jüngste Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Spanien, im Kampf gegen die Schulden die eingeleiteten Reformen fortzusetzen. Zudem stiegen die Auftragseingänge der Industrieunternehmen in der Eurozone im April weniger stark als im Vorfeld erwartet.

Dass die Märkte angesichts der starken Kursgewinne vom Vortag nicht stärker nach unten korrigierten, begründeten Händler mit der Erleichterung nach dem gewonnenen Vertrauensvotum der griechischen Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou. In der Gewinnzone zeigten sich etwa Man Group (plus 3,95%), die von positiven Analystenkommentaren profitierten.

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