Eurozone-Industrieproduktion stieg im August überraschend
Im Jahresvergleich war die Produktion mit minus 2,9 Prozent weiter deutlich rückläufig. Allerdings hatten die befragten Ökonomen einen noch stärkeren Rückgang um 4,1 Prozent erwartet.
Gegenüber dem Vormonat nahm die Produktion von Gebrauchsgütern im August im Euroraum um 3,9 Prozent zu. Die Produktion von Verbrauchsgütern stieg um 1,3 Prozent. Im Energiesektor stieg sie um 0,9 Prozent und bei Investitionsgütern um 0,7 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern blieb stabil.
Die höchsten Anstiege der Produktion im Monatsvergleich gab es ausgerechnet in den Euro-Krisenländern Portugal (+6,8%), Slowenien (+4,0%) und Griechenland (+2,5%).
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