Fiat stockt Chrysler-Anteil auf 58,5 Prozent auf

Nach mehr als zweijähriger Sanierung steht Fiat bei Chrysler kurz vor dem Ziel: Der italienische Autobauer hat seinen Anteil an der ehemaligen Daimler-Tochter um weitere fünf Prozentpunkte aufgestockt und damit einen Meilenstein auf dem Weg zu einer vollständigen Integration der Konzerne erreicht.

Fiat-Chef Sergio Marchionne will aus den beiden Traditionsmarken einen transatlantischen Rivalen für General Motors, Toyota und Volkswagen schmieden. Der italienische Autobauer hält nun 58,5 Prozent an Chrysler. Die Italiener hatten sich tags zuvor verpflichtet, mit dem Dodge Dart ein Auto mit geringem Benzinverbrauch in den USA zu produzieren. Damit nahm Fiat die letzte Hürde für einen vollständigen Rückzug des US-Staates aus Chrysler. 2009 war die US-Regierung zur Rettung der US-Traditionsmarke eingestiegen, Fiat übernahm damals 20 Prozent. Zu der Vereinbarung gehörte, dass Fiat seinen Anteil um fünf Prozentpunkte ausbauen kann, sobald bestimmte Vorgaben erfüllt wurden.

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