ATX im Frühhandel klar im Minus

Wiener Börse

ATX im Frühhandel klar im Minus

Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.354,10 Punkten nach 2.379,69 Einheiten am Montag errechnet.

Nach einem schwachen Wochenauftakt hat die Wiener Börse am Dienstag im frühen Handel bei hohem Anfangsvolumen weitere Kursverluste verbucht. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.354,10 Punkten nach 2.379,69 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein deutliches Minus von 25,59 Punkten bzw. 1,08 Prozent.

   Das europäische Umfeld konnte indessen keine einheitliche Richtung finden. Die Nervosität der Anleger bezüglich Zypern sei weiterhin sehr hoch, hieß es von Marktteilnehmern. Am Montag hatte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem die Märkte klar auf Talfahrt geschickt, nachdem er die Maßnahmen zur Bankenrestrukturierung in Zypern als potenzielles Vorbild für künftige Maßnahmen in anderen Euroländern ins Spiel brachte. Dijsselbloem bezeichnete Zypern jedoch am Montagabend als Sonderfall und widersprach damit dem Pressebericht, der am Vortag für Verunsicherung gesorgt hatte.

   Unter den wenigen Kursgewinnern waren unter andrem Palfinger zu finden, welche minimale 0,02 Prozent auf 20,91 Euro zulegen konnten. Die Analysten der Berenberg Bank haben eine Kaufempfehlung für die Papiere des Kranherstellers ausgesprochen. Zudem wurde das Kursziel deutlich erhöht, und zwar von 18,0 Euro auf 30,0 Euro.


   Ans Ende der Kurstafel rutschten dagegen Andritz ab. Die Papiere verloren 2,63 Prozent auf 50,63 Euro. Zu berücksichtigen ist hierbei jedoch der heutige Dividendenabschlag in Höhe von 1,20 Euro.

   Mit Zahlen rückten s Immo in den Blickpunkt. Das Unternehmen hat 2012 ihren Jahresüberschuss um 22,5 Prozent auf 26,0 Mio. Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von 92,3 Mio. auf 106,8 Mio. Euro. Die s Immo hat damit die Erwartungen der von der APA befragten Analysten deutlich übertroffen. Die Papiere fielen im Frühhandel um 0,36 Prozent auf 4,76 Euro.

   Der ATX Prime notierte bei 1.158,20 Zählern und damit um 1,06 Prozent oder 12,45 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sechs Titel mit höheren Kursen, 25 mit tieferen und drei unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 901.698 (Vortag: 673.473) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 31,530 (23,49) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.