Nikkei verliert sechs Prozent

Am Dienstag

Börse Tokio schließt etwas schwächer

Der Nikkei-225 Index reduzierte sich 10,56 Punkte oder 0,12 Prozent auf 9.142,64 Zähler.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Dienstag mit minimal leichteren Notierungen geschlossen. Der Nikkei-225 Index reduzierte sich 10,56 Punkte oder 0,12 Prozent auf 9.142,64 Zähler. Der Topix Index schloss mit 762,04 Einheiten und einem Abschlag von 0,12 Punkten oder 0,02 Prozent. 574 Kursgewinnern standen 476 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 111 Titel.

Der Nikkei-225-Index konnte seine Serie von zuletzt vier freundlichen Handelstagen nicht weiter ausbauen. Er hatte zwar lange Zeit zugelegt, drehte aber spät knapp ins Minus ab und gab am Ende moderat um 0,12 Prozent auf 9.142,64 Punkte nach. Im Blickfeld stand die japanische Zentralbank, die ihre geldpolitischen Zügel vorerst nicht noch weiter lockerte.

Der Leitzins bleibe weiter zwischen null bis 0,1 Prozent, teilte die Bank of Japan (BoJ) am Dienstag nach einer zweitägigen Sitzung mit. Auch am Volumen der geplanten Anleihekäufe sowie des Kreditprogramms zur Ankurbelung der Wirtschaft änderten die Währungshüter nichts.

Zuletzt hatte Japans Notenbank noch zu einem geldpolitischen Doppelschlag ausgeholt und das Kaufprogramm Ende Oktober um 11 Billionen auf 91 Billionen Yen (etwa 876 Milliarden Euro) und zuvor im September bereits um 10 Billionen Yen angehoben. Volkswirte zeigten sich nicht überrascht von der jüngsten Entscheidung des geldpolitischen Rates. Unmittelbar vor den Parlamentswahlen in Japan hatten sie gemeinhin keine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet.

Aktien von Brokerhäusern und Versorgern gehörten zu den größten Verlierern, nachdem sie an den letzten Tagen kräftig von den vorgezogenen Wahlen und dem erwarteten Machtwechsel profitiert hatten. Kansai Electric Power etwa büßten 4,03 Prozent auf 714 Yen ein.

Der Autohersteller Mitsubishi gehörte zu den Gewinnern. Die Papiere legten um 2,86 Prozent auf 72 Yen zu. Sony-Aktien gaben moderat um 0,73 Prozent auf 816 Yen nach.