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Börse Tokio schließt in der Verlustzone

Händlern zufolge haben Aktien von Maschinenbauern im Zuge unerwartet stark gesunkener Maschinenbauaufträge den Tokioter Markt belastet. Insgesamt befindet sich die japanische Wirtschaft aber weiter auf Erholungskurs. So stieg der Überschuss der Handelsbilanz auf Jahressicht vor allem dank höherer Ausfuhren kräftig an.

Die Maschinenbauaufträge in Japan sind im Februar unerwartet um 5,4 % im Vergleich zum Vormonat gesunken. Damit sinken die Aufträge seit zwei Monaten in Folge, wie die Regierung am Donnerstag bekanntgab. Unter den Maschinenbauern ließen Amada 2,3 % auf 777 Yen nach, Minebea gaben 2,6 % auf 561 Yen ab und Okuma rutschten 2,9 % auf 717 Yen ab.

Exportwerte verbilligten sich wegen der anhaltenden Erholung des Yen zum US-Dollar. Vor allem Sony litten Börsianern zufolge unter Gewinnmitnahmen. Die Papiere des Elektronikkonzerns gingen mit einem Abschlag von 2,44 % bei 3.405 Yen aus dem Handel.

Die Aktien des Schuhhändlers ABC-Mart kletterten um 9,95 % auf 3.315 Yen. Das Unternehmen hat einen Anstieg beim Jahresgewinn von 31 % auf 14,5 Mrd. Yen ausgewiesen. Im laufenden Jahr erwartet der Konzern ein weiteres Gewinnplus von 4,7 % auf 15,2 Mrd. Yen und einen Umsatzanstieg um 12 %.