Nikkei

Minus 0,20%

Börse Tokio schließt leichter

Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 38,92 Punkten oder 0,20 Prozent.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch etwas leichter geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 38,92 Punkten oder 0,20 Prozent bei 19.869,76 Zählern. In der vergangenen Woche war der Index erstmals seit mehr als 14 Jahren kurzfristig über die Marke von 20.000 Punkten geklettert.

Der Topix Index fiel um 2,01 Punkte oder 0,13 Prozent auf 1.588,81 Einheiten. 581 Kursgewinnern standen 1.103 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 129 Titel.

Klare Kursverluste gab es am japanischen Markt vor allem bei Landwirtschaftsbetrieben und Brokerfirmen zu sehen. Hingegen legten die Aktien von Energietitel zu, nachdem die Ölpreise laut Finanzinformationsdienst Bloomberg bereits den fünften Tag in Folge zugelegt haben.

Die Papiere des Agrarunternehmens Hokuto ermäßigten sich um 1,8 Prozent. Mito Securities verbilligten sich um 3,7 Prozent.

JGC Corp. knickten um 6,6 Prozent ein. Der Anlagenbauer kappte seine Dividende und berichtete einen enttäuschenden Gewinnausweis.

Die Papiere des führenden japanischen Energieunternehmens Inpex kletterten um 1,5 Prozent hoch. Die Anteilsscheine von Japan Airlines gewannen 5,1 Prozent an Höhe, nachdem die Analysten von Nomura ihr Kursziel für die Aktie der Fluglinie erhöht hatten.

Zudem meldete sich die OECD mit mahnenden Worten zur japanischen Wirtschaftsentwicklung. Japan muss nach Ansicht der OECD "dringend" energische Strukturreformen zur Ankurbelung der Wirtschaft voranbringen. Dies sei unabdingbar, um die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen und den Lebensstandard im Land zu verbessern, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Nach 20 Jahren schwachen Wachstums und Deflation mit stetig fallenden Preisen sei der Lebensstandard der Japaner unter den OECD-Durchschnitt gesunken. Die Staatsverschuldung sei auf 226 Prozent der Wirtschaftsleistung Japans gestiegen und ist damit die höchste unter den OECD-Staaten.