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Exporteure unter Druck

Börse Tokio schließt schwach

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Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 222,19 Punkten oder 1,27 Prozent.

Japans Aktienmarkt ist am Dienstag mit einem klaren Minus aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 222,19 Punkten oder 1,27 Prozent bei 17.335,85 Zählern. Der Topix Index verlor um 16,36 Punkte oder 1,16 Prozent auf 1.392,39 Einheiten. 328 Kursgewinnern standen 1.418 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 73 Titel.

Die Verluste wurden von Marktteilnehmern überwiegend mit Kursgewinnen beim japanischen Yen begründet, nachdem die australische Notenbank ihren Leitzins gesenkt hatte. Im Zuge dessen fielen insbesondere exportlastige Werte, darunter Toyota (minus 1,44 Prozent), Bridgestone (minus 3,28 Prozent) oder Nintendo (minus 1,92 Prozent).

Weit besser lief der Handel für Japans größten Ölförderer Inpex, dessen Papiere den erholten Ölpreisen mit plus 6,89 Prozent auf 1.381,5 Yen folgten. Auch die Titel des Ölfelddienstleisters JGC zogen um deutliche 4,54 Prozent an.

Sharp verteuerten sich mit plus 5,60 Prozent klar. Der schwächelnde Elektronikkonzern erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Rückfall in die Verlustzone. Grund ist der Preiskampf mit den südkoreanischen und chinesischen Rivalen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern jedoch nach Rekordverlusten wieder schwarze Zahlen ausweisen können. Doch in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres fiel bereits ein Fehlbetrag von rund 7,2 Mrd. Yen an - nach 17,7 Mrd. Yen Gewinn im gleichen Vorjahreszeitraum.

Auch der Branchenkollege Panasonic muss sparen, der Elektrohersteller stellt die Fernseherproduktion in China ein und wird sich von dem dortigen Werk trennen. Der Konzern wird nachbörslich Ergebniszahlen vorlegen, die Aktie stieg um 0,74 Prozent. Die japanischen Konkurrenten Toshiba und Sharp hatten bereits zuvor Sparmaßnahmen bei ihrer TV-Herstellung angekündigt.

 

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