Nikkei Börse Tokio

Am Freitag

Börse Tokio schließt uneinheitlich

Mixi mit Kursrutsch nach Analysten-Abstufung.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während der Nikkei-225 Index mit einem Plus von 61,29 Punkten oder 0,40 Prozent bei 15.403,11 Zählern schloss, fiel der Topix Index um 3,35 Punkte oder 0,27 Prozent auf 1.238,88 Einheiten. 487 Kursgewinnern standen 1117 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 129 Titel.

Erneut wurde der Handel in Asien von Spekulationen über den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) dominiert. Nachdem sich die US-Parteien Anfang dieser Woche auf einen gemeinsamen Haushaltsentwurf für die nächsten zwei Jahre geeinigt hatten, wurden Spekulationen laut, wonach die Fed ihr Anleihenkaufprogramm früher als erwartet drosseln könnte. Nun wurde der Haushaltsentwurf im US-Repräsentantenhaus mit großer Mehrheit bestätigt.

Freitag früh fiel der Yen sowohl zum amerikanischen Dollar als auch zum Euro auf einen fünfjährigen Tiefstand. Unter den Einzelwerten profitierten dementsprechend exportorientierte Titel. Mazda gewannen 2,07 Prozent auf 492 Yen. Yamaha legten 1,17 Prozent auf 1.555 Yen zu. Nikon gewannen 0,72 Prozent auf 1.952 Yen.

Impulse setzten auch Unternehmensnachrichten. Kobe Bussan hob den Ausblick für Gesamtjahr an. Die Aktien des Einzelhändlers gewannen daraufhin 1,44 Prozent auf 2.247 Yen.

Daneben sorgten Analystenstimmen für Bewegung. Mixi verloren massive 16,50 Prozent auf 5.060 Yen, nachdem Goldman Sachs die Papiere der Social-Network-Anbieters abgestuft hatte.

Ebenfalls unter Druck gerieten die Papiere von Nippon Telegraph and Telephone. Medienberichten zufolge will die japanische Regierung 37 Millionen Aktien des Konzerns verkaufen, um das aktuelle Zusatzbudget zu finanzieren. Die Titel büßten daraufhin 1,65 Prozent auf 5.350 Yen ein.