EZB-Rat hält aktuelles Zinsniveau für angemessen

Euro rutscht im frühen Handel unter 1,37 Dollar

EUR-USD: Deutlich schwächer gegenüber dem Richtkurs vom Mittwoch sowie gegenüber dem Devisengeschäft in New York gezeigt. Um 9 Uhr hielt der US-Dollar gegen den Euro bei 1,3655 nach 1,3756 USD beim Richtkurs vom Mittwoch.

Über Nacht ist der Euro wieder kräftig gesunken und hat die Marke von 1,37 Dollar deutlich unterschritten. Am Mittwoch war der Euro mit 1,3817 Dollar zeitweise noch auf den höchsten Stand seit dem 9. Februar geklettert. Seit den Abendstunden hat die europäische Gemeinschaftswährung damit gegenüber dem Dollar mehr als einen US-Cent eingebüßt.

In den Fokus dürften am Donnerstag zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA rücken. Neben Arbeitsmarktdaten stehen die Verbraucherpreise, der Philly-Fed-Index und die Frühindikatoren auf der Agenda. Die Inflationsdaten im Februar dürften vom zwischenzeitlich gesunkenen Ölpreis dominiert werden, hieß es aus dem Handel.

Die Bilanzen der Eurozone sind im Januar ins Minus gerutscht. So wies die Leistungsbilanz in den 16 Ländern, die den Euro als Zahlungsmittel nutzen, ein Defizit von 8,1 Mrd. Euro auf. Im Dezember war noch ein Überschuss von 2,3 Mrd. Euro angefallen (revidiert von +1,9 Mrd. Euro). Die Handelsbilanz wies ein Defizit von 2,3 Mrd. Euro auf. Ökonomen hatten im Konsens hingegen mit einem Überschuss von 5,5 Mrd. Euro erwartet. Der Dezemberwert wurde von +7,0 auf +4,3 Mrd. Euro nach unten revidiert.

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