Europas Börsen zu Mittag freundlich

Bis 12.20 Uhr legte der Euro-Stoxx-50 um 0,33 % zu. DAX + 0,57 %. FTSE +0,46 %.

Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Ergebnisse von General Electric und der Bank of America zählten die Ölwerte zu den größten Gewinnern in Europa. Der US-Ölpreis kletterte den siebenten Tag in Folge und notierte zuletzt knapp unter der Marke von 78 US-Dollar je Barrel. Zuvor hatte er im frühen Handel ein neues Jahreshoch markiert. BP stiegen um 1,87 % auf 566,00 Pence, ENI um 2,62 % auf 18,39 Euro und Total um 2,85 % auf 43,06 Euro.

In Madrid konnten die Werte von Repsol um 1,73 % auf 19,07 Euro zulegen. Das Unternehmen hat in einem Gasfeld in Venezuela Ölvorkommen entdeckt. Das Cardon IV-Feld ist das größte Gasvorkommen in Venezuela und zählt zu den größten Gas- und Öl-Entdeckungen 2009.

Technologiewerte entwickelten sich indes uneinheitlich. Während STMicroelectronics um 1,46 % auf 6,60 Euro nachgaben, gewannen ASML Holding 0,64 % auf 20,44 Euro hinzu. Sowohl IBM als auch AMD hatten am Vorabend in den USA Zahlen vorgelegt. Trotz eines höheren Ausblicks und Gewinns von IBM schickten Anleger die Aktie nachbörslich nach unten. Der Markt störe sich derzeit an Kleinigkeiten und strafe jede Enttäuschung gnadenlos ab, sagten Händler.

In London konnten die Bankenwerte von Lloyds Banking um 2,98 % auf 94,13 Pence zulegen. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Votum von "hold" auf "buy" angehoben. Das Kursziel wurde von 100 auf 115 Pence hinaufgestuft. Des Weiteren hat die Bank den Verkauf des defizitären Immobilienmaklers Halifax Estate Agencies bekanntgegeben.

Vor dem Hintergrund aktueller Ergebnisse haben in Paris die Aktien von Carrefour um 1,35 % auf 30,77 Euro nachgegeben. Die Einzelhandelskette hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 2,9 % auf 24,02 Mrd. Euro erlitten. Im Ausblick erwartet das Unternehmen zum Jahresende einen operativen Gewinn am unteren Ende der im Juni genannten Spanne von 2,7 bis 2,8 Mrd. Euro.