Geringe Verluste

Europas Leitbörsen im Frühhandel leichter

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© Reuters
Der Grund sind auch hier Sorgen um die Erholung der US-Konjunktur.
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Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit leichten Verlusten tendiert. Um 10.40 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.102,97 Punkten, das entspricht einem Minus von 31,73 Einheiten oder 0,52 %. In London fiel der FT-SE-100 um 26,3 Einheiten oder 0,49 % auf 5.287,65 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 gab um 20,12 Einheiten oder 0,73 % auf 2.732,81 Punkte nach.

Damit knüpften die Indizes mehrheitlich an den schwachen Vortagesschluss an. Am Nachmittag (14.30 Uhr MESZ) sind die Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA das große Thema. Diese werden von den Märkten mit Spannung erwartet.

Die Skeptiker überwiegen, was die Erholung der US-Konjunktur anbelangt, so eine Analysteneinschätzung. Einer Einschätzung von 81 Ökonomen zufolge dürfte die US-Wirtschaft im zweiten Quartal um 2,6 % (aufgerechnet auf ein Jahr) gewachsen sein.

Erneut werden auch heute Unternehmensdaten federführenden Einfluss auf die Entwicklung der Börsen haben. Ein unerwartet positives Zahlenwerk legte in der Früh der französische Autobauer Renault vor. Das Unternehmen ist zurück in der Gewinnzone. Das Nettoergebnis belief sich im ersten Halbjahr auf 823 Mio. Euro nach einem Minus im Vorjahreszeitraum von 2,7 Mrd. Euro. Renault-Titel fielen um 0,37 % auf 33,52 Euro.

Die von der Wirtschaftsflaute und dem langen Winter gedämpften Geschäfte von HeidelbergCement kommen ebenfalls wieder in Fahrt. Der Baustoffkonzern verzeichnete im zweiten Quartal einen um 9,5 % auf 3,3 Mrd. Euro gesteigerten Umsatz und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Dabei profitierte der DAX-Neuling auch von positiven Wechselkurseffekten durch den schwächeren Euro. Die Papiere gaben im frühen Handel allerdings um 3,35 % auf 38,66 Euro nach.

Von der für den Export positiven Wechselkursentwicklung profitierte auch der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS. Basierend auf einem Wechselkurs von 1,35 Dollar rechnet der Konzern nun im Gesamtjahr mit Erlösen von über 44 Mrd. Euro nach zuvor rund 43 Mrd. Euro. EADS-Aktien gewannen um 3,41 % auf 18,19 Euro.

Die Fluggesellschaft British Airways hat hingegen aufgrund von Streiks und der Vulkanasche ihre Verluste ausgeweitet. Unterm Strich rutschten die Briten mit 122 Millionen Pfund noch tiefer in die roten Zahlen. Im Vorjahr hatte der Verlust noch 106 Millionen Pfund betragen. Trotzdem konnte das Flugunternehmen die Erwartungen schlagen. British Airways-Titel reagierten mit Zunahmen von 2,69 % auf 221,80 Pence.

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