Börsenparkett

Adidas in Japan unter Druck

Europas Leitbörsen wenig bewegt

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Der Euro-Stoxx-50 stieg 4,48 Einheiten oder 0,18 Prozent.

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Freitag im frühen Handel nur wenig bewegt gezeigt. Um 11.15 Uhr notierte der DAX in Frankfurt knapp behauptet mit 6.940,05 Punkten, das entspricht einem Minus von 1,72 Einheiten oder 0,02 Prozent. In London verlor der FT-SE-100 ebenfalls leicht, er gab 3,9 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 5.927,39 Zähler ab. Der Euro-Stoxx-50 stieg hingegen 4,48 Einheiten oder 0,18 Prozent auf 2.553,14 Punkte.

Stärkster Einzelwert im Euro-Stoxx-50 waren Repsol, die um 3,01 Prozent auf 20,72 Euro stiegen. Ebenfalls gut lagen ING, sie gewannen 2,6 Prozent auf 6,94 Euro dazu. Auch die Aktien der französischen Banken Societe Generale (plus 1,70) und BNP Paribas (plus 1,75 Prozent) notierten fester. Die größten Verlierer am Vormittag waren hingegen Intesa SanPaolo (minus 1,25 Prozent) Bayer (minus 1,22 Prozent) und France Telecom (minus 1,22 Prozent).

Adidas verloren 0,78 Prozent auf 59,60 Euro. Der deutsche Sportartikelhersteller ist in Japan ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Die Behörden wandten sich am Freitag mit einer Unterlassungsaufforderung an die japanische Konzerntochter. Adidas habe unzulässigen Druck auf Einzelhändler ausgeübt, Preisnachlässe auf bestimmte Reebok-Schuhe zu stoppen. Der deutsche Konzern habe Lieferungen angehalten oder damit gedroht, kritisierten die Aufseher.

Kräftig zugelangt hat die britische Großbank Barclays beim Drei-Jahres-Tender der EZB am Mittwoch: Das Geldinstitut deckte sich mit über 8,2 Mrd. Euro ein, womit Finanzierungslücken in Spanien und Portugal geschlossen werden sollen. Insgesamt hatten sich 800 Banken rund 530 Mrd. Euro geliehen. Barclays kletterten am Vormittag um 3,13 Prozent auf 259,01 Pence.

Weiterhin Großaktionär bleibt die Familie Peugeot: Sie will auch nach dem Einstieg von General Motors größter Teilhaber beim französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen bleiben. Der Vorsitzende des PSA-Verwaltungsrates, Thierry Peugeot, sagte der Zeitung "Les Echos", die Familie werde künftig etwa 40 Prozent der Stimmrechte und 25 Prozent des Kapitals bei PSA halten. Peugeot stiegen um 1,42 Prozent auf 14,67 Euro.
 

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