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US-Börsen

Schwache Zahlen von Goldman Sachs

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Zusätzliche negative Immobiliendaten - Apple und IBM mit positiven Ergebnissen.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch mit schwächeren Kursen geschlossen. Im Blickpunkt stand eine Vielzahl vorgelegter Quartalsergebnisse. Negativ aufgenommen wurde an der Wall Street vor allem die Zahlenpräsentation von Goldman Sachs und Nachrichten aus der Immobilienbranche.

Der Dow Jones Industrial Index gab 12,64 Punkte oder 0,11 Prozent auf 11.825,29 Einheiten ab. Der S&P-500 Index sank 13,10 Punkte (minus 1,01 Prozent) auf 1.281,92 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 40,49 Einheiten oder 1,46 Prozent auf 2.725,36 Zähler.

Die Lage am US-Immobilienmarkt hat sich im Dezember unerwartet stark eingetrübt. Die Zahl der Wohnbaubeginne sank aufs Jahr hochgerechnet um 4,3 Prozent auf 529.000. Damit wurde der Bau von so wenigen neuen Häusern begonnen wie seit Ende 2009 nicht mehr.

Vor allem die Quartalszahlen von Goldman Sachs, IBM und Apple zogen die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Für die Aktien von Goldman Sachs ging es um 4,69 Prozent auf 166,49 US-Dollar deutlich tiefer. Die US-Investmentbank hat schon bessere Zeiten gesehen: Im vierten Quartal verdiente sie mit 2,2 Milliarden Dollar nicht einmal halb so viel wie im extrem starken Vorjahreszeitraum. Vor allem das einst so lukrative Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen schwächelte.

Die Titel von American Express büßten 2,44 Prozent auf 45,24 Dollar ein, nachdem das Kreditkartenunternehmen mitgeteilt hatte, es erwarte wegen hoher Umbaukosten im vierten Quartal eine deutliche Gewinnbelastung.

Dagegen stand der Computerkonzern IBM in der Unternehmensgeschichte niemals besser da, was für Kursgewinne von 3,35 Prozent auf 155,69 Dollar sorgte. Starke Geschäfte mit IT-Dienstleistungen, Software und Firmenrechnern bescherten "Big Blue" im Schlussquartal unerwartet Rekordzahlen.

Starke Zahlen legte auch der Technologiekonzern Apple vor. Zum wiederholten Male übertraf das Unternehmen seine früheren Rekorde und verdiente im ersten Geschäftsquartal unterm Strich 6,0 Milliarden Dollar. Das ist fast doppelt so viel wie im bereits guten Vorjahreszeitraum. Die Apple-Papiere fielen um 0,65 Prozent auf 338,84 Dollar.

Der US-Mischkonzern General Electric steuert auf einen Milliardenauftrag aus China zu. Mit dem chinesischen Bahnministerium ist eine Absichtserklärung über Leistungen im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar unterzeichnet worden. Die GE-Papiere schlossen mit minus 1,56 Prozent auf 18,33 Dollar.

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