US-Börsen im Frühhandel ohne Ausschlag

New York

US-Börsen im Frühhandel ohne Ausschlag

Der Dow Jones lag nach dem Handelsstart leicht mit 0,07 Prozent im Minus.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag kurz nach Handelsbeginn behauptet tendiert. Bis 16.20 Uhr ermäßigte sich der Dow Jones Industrial Index geringfügig um 8,55 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 12.587,12 Zähler. Der S&P-500 Index befestigte sich um 0,86 Punkte oder 0,06 Prozent auf 1.338,63 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel leicht um 10,24 Punkte oder 0,36 Prozent auf 2.818,23 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 1.179 Gewinner und 1.549 Verlierer gegenüber. 156 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 125,60 Mio. Aktien umgesetzt.

Für Zurückhaltung unter den Investoren sorgten Händlern zufolge die Sorgen um die Schuldenkrise in der Eurozone. Zudem waren auch die jüngsten US-Konjunkturdaten durchwachsen ausgefallen. So hat die Industrie im US-Bundesstaat New York im Mai überraschend deutlich an Schwung verloren.

Der Index für das Verarbeitende Gewerbe in dem Bundesstaat sank von 21,70 Zählern im April auf 11,88 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2010. Analysten hatten mit einem deutlich moderateren Rückgang auf 19,85 Punkte gerechnet.

Zu den Aktien im Fokus zählten zu Wochenbeginn die Börsenbetreiber. Die US-Technologiebörse Nasdaq und die mit ihr verbündete Rohstoffbörse ICE haben ihr Angebot für die NYSE Euronext fallengelassen. Der Weg für die Fusion von Deutscher Börse und New York Stock Exchange (NYSE) dürfte damit frei sein.

Die Aktien von NYSE Euronext büßten im Frühhandel 10,45 Prozent auf 36,615 US-Dollar ein. ICE-Aktien konnten hingegen 5,61 Prozent auf 124,955 Dollar zulegen. Aktien der Nasdaq OMX stiegen um 1,88 Prozent auf 27,416 Dollar.

Unter den Dow Jones-Werten stiegen Intel um 1,54 Prozent auf 23,77 Euro. Fest zeigten sich auch Bank of America (plus 1,30 Prozent auf 12,085 Dollar). Die größten Verlierer im Dow waren Walt Disney (minus 1,23 Prozent auf 41,01 Euro) und Boeing (minus 1,02 Prozent auf 78,224 Dollar).