Dow Jones / NYSE

Zur Eröffnung

US-Börsen mit freundlicher Tendenz

Positives Umfeld - Best Buy klettern knapp 20 Prozent.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag kurz nach Handelsbeginn mit etwas höheren Kursen tendiert. Bis 15.45 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index 69,36 Einheiten oder 0,53 Prozent auf 13.165,53 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 7,08 Punkte oder 0,51 Prozent auf 1.398,07 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 19,31 Punkte (plus 0,65 Prozent) auf 2.987,21 Einheiten.

Marktbeobachter verwiesen auf das freundliche internationale Börsenumfeld. Die griechische Regierung hatte sich am Sonntag mit ihren internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren milliardenschweren Sparpakets geeinigt und dies habe die Kurse etwas gestützt, meinten Händler. Konjunkturdaten stehen zu Wochenbeginn keine auf der Agenda.

   Unter den Einzelwerten im Dow Jones konnten sich Caterpillar um 1,42 Prozent auf 86,23 Dollar steigern und Cisco zogen um 1,47 Prozent auf 16,59 Dollar an. Bei den Bankwerten verbesserten sich Bank of America um 0,27 Prozent auf 7,45 Dollar.

Um knapp 20 Prozent nach oben auf 21,08 Dollar kletterten im frühen Geschäft die Anteilsscheine von Best Buy. Der Gründer der Elektronikhandelskette will das Unternehmen von der Börse nehmen und bietet den Aktionären bis zu 26 US-Dollar je Aktie.

Der Streit um den schwedischen Autobauer Saab könnte der ehemaligen Mutter General Motors ein Nachspiel vor Gericht einbringen. Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker forderte von GM in einer Klage am Montag drei Milliarden Dollar. Der Vorwurf lautet, General Motors habe Saab bewusst in die Insolvenz fahren lassen. Von GM lag zunächst keine Reaktion vor. Die Aktien des US-Konzerns zeigten sich um 0,30 Prozent schwächer bei 19,98 Dollar.

In den Blickpunkt rückten auch die Titel von Berkshire Hathaway (B-Shares plus 0,44 Prozent auf 85,96 Dollar). Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt Starinvestor Warren Buffett ein Garant für hohe Gewinne. Im zweiten Quartal verdiente die von ihm gelenkte Investmentholding Berkshire Hathaway unterm Strich 3,1 Mrd. Dollar. Die Zahl nannte das Unternehmen bereits am späten Freitag. Allerdings hatte Buffett im Vorjahreszeitraum mit 3,4 Mrd. Dollar noch ein wenig mehr herausholen können.

Für Gesprächsstoff sorgen erneut die Papiere von Knight Capital, die vom vorbörslichen US-Handel ausgesetzt waren und frühen Geschäft um rund 18 Prozent einbrachen. Die Zukunft der Wall-Street-Firma, die von einem Softwarefehler an den Rand des Ruins gebracht wurde, ist zwar gesichert. Eine Gruppe von Investoren stellt 400 Mio. Dollar bereit. Die bisherigen Anteilseigner dürften als Konsequenz aber die Kontrolle über das Unternehmen verlieren.