NYSE, New York, Dow Jones

US-Börsen

Wall Street schließt etwas fester

Dow Jones stieg um 13,32 Punkte oder 0,10% auf 13.577,96 Einheiten.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch mit etwas festeren Kursen geschlossen. Positive Impulse kamen laut Börsianern vom US-Immobilienmarkt und von der geldpolitischen Lockerung der japanischen Notenbank. Kurz vor Handelsschluss schmolzen die moderaten Gewinne jedoch spürbar ab. Der Dow Jones Industrial Index stieg letztlich um 13,32 Punkte oder 0,10 Prozent auf 13.577,96 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 1,73 Punkte (plus 0,12 Prozent) auf 1.461,05 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 4,82 Einheiten oder 0,15 Prozent auf 3.182,62 Zähler.

Dass die Verkäufe bestehender Häuser in den USA im August stärker als erwartet stiegen, versetzte die Wall Street zur Wochenmitte in eine moderat positive Stimmung. Zudem folgt auch die Bank of Japan dem geldpolitischen Kurs der beiden Zentralbanken EZB und Fed und kündigte die Ausweitung ihrer Wertpapierkäufe an. Das stütze die positive Stimmung, sagten Börsianer.

Nach der jüngsten von den Notenbanken angefachte Kursrally rechnen Marktteilnehmer zumindest für die laufende Woche nicht mit weiteren Kurssprüngen. Dafür mangele es an fundamentalen Gründen, hieß es. Vor fünf Tagen hatte der Dow Jones dank der Euphorie über die weiter gelockerte Geldpolitik der Notenbanken in den USA und der Eurozone auf dem höchsten Stand seit Dezember 2007 geschlossen.

Im Dow Jones zählten Walt Disney (plus 1,57 Prozent) und Home Depot (plus 1,04 Prozent) zu den stärksten Kursgewinnern. Abschläge verbuchten hingegen Exxon Mobil (minus 1,18 Prozent) und Chevron (minus 0,32 Prozent), die von sinkenden Ölpreisen belastet wurden.

Auf Unternehmensebene rückten Yahoo in den Fokus, nachdem der Internetkonzern den Verkauf der Hälfte seiner Anteile am chinesischen Unternehmen Alibaba abgeschlossen hatte. Die Yahoo-Papiere konnten aber nur kurzzeitig zulegen und schlossen letztlich mit 0,28 Prozent auf 15,86 Dollar ins Minus. Nach dem Verkauf wird der US-Konzern um 4,3 Mrd. Dollar mehr in der Kasse haben. Die umgerechnet 3,3 Mrd. Euro bleiben nach Abzug von Steuern und Gebühren vom Kaufpreis übrig. Yahoo gab am Dienstag den Abschluss des Geschäfts bekannt, das seit Mai angekündigt war.

Ebenfalls mit Abschlägen notierten Microsoft (minus 0,39 Prozent auf 31,05 Dollar). Der Konzern hatte am späten Dienstagabend nach Handelsschluss mitgeteilt, dass er seine Dividende für das erste Quartal um 15 Prozent beziehungsweise 3 US-Cent auf nunmehr 0,23 Dollar pro Aktie anheben wird.

Apple knüpften unterdessen an ihre Gewinne vom Vortag an und legten um weitere 0,03 Prozent auf 702,10 Dollar. Die Aktien hatten am Dienstag wegen der anhaltenden Vorfreude auf das neue iPhone erstmals die Marke von 700 Dollar übersprungen. Im Blickfeld stehen zudem Adobe. Nach Börsenschluss stehen die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal des Softwarekonzerns auf der Agenda. Die Adobe-Aktie schloss um 1,69 Prozent fester bei 33,12 Dollar.