ATX Wiener Börse

Lenzing schwach

Wiener Börse von Umfeld belastet

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Der ATX fiel 14,35 Punkte oder 0,57 Prozent auf 2.523,40 Einheiten.

Die Wiener Börse hat am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Der ATX fiel 14,35 Punkte oder 0,57 Prozent auf 2.523,40 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sechs Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.517,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -1,09 Prozent, DAX/Frankfurt -1,08 Prozent, FTSE/London -0,40 Prozent und CAC-40/Paris -1,31 Prozent.

In einem schwachen europäischen Börsenumfeld ging auch in Wien der Handelstag mit einem klar negativen Vorzeichen zu Ende. Im Verlauf drückten die deutlichen Verluste an der Wall Street auch in Europa auf die Kurse. Insgesamt verlief der Börsenhandel aber recht ruhig und impulsarm.

Merkbare Verluste wiesen am heimischen Markt unter den Schwergewichten die Banken und voestalpine auf. Erste Group gingen um 1,09 Prozent auf 23,21 Euro zurück. Die Stahlaktie schwächte sich um 1,03 Prozent auf 34,57 Euro.

Raiffeisen (RBI) verloren um 1,47 Prozent auf 12,10 Euro an Wert. Die vorgelegten endgültigen Zahlen von RBI für das Jahr 2014 entsprachen den vorläufigen und auch die meisten Restrukturierungsschritte waren bereits bekannt, schreiben die Analysten von der Citigroup. In diesem Sinne hatten die Experten eine neutrale Kursreaktion der Aktie erwartet.

Die Lenzing-Aktie stand mit einem Kursverlust von 3,08 Prozent auf 59,81 Euro erneut unter Verkaufsdruck. Bereits am Dienstag rutschten die Titel des Faserherstellers um fünf Prozent ab, nachdem eine Dividendenkürzung angekündigt worden war.

Aus dem Immobilienbereich legten s Immo und conwert Zahlen vor. s Immo steigerte 2014 den Konzerngewinn um 20 Prozent auf 33,8 Mio. Euro. Hauptverantwortlich waren Aufwertungen der Objekte, die Mieterlöse gingen nach Immobilienverkäufen zurück. Die s Immo-Papiere schlossen mit plus 0,71 Prozent auf 8,52 Euro.

Der Immobilienkonzern conwert ist 2014 nach Steuern deutlich in die Verlustzone gerutscht. Die Mieterlöse legten indes zu. Zudem wurde bekannt, dass die Deutsche Wohnen den für die Immobiliengesellschaft conwert gebotenen Übernahmepreis von 11,50 Euro je Aktie keinesfalls aufstocken will. conwert-Aktien verbuchten einen Kursrückgang von 1,31 Prozent auf 11,65 Euro.

Strabag bauten ein Minus von 0,59 Prozent auf 22,00 Euro. Die deutsche Tochter gab für 2014 eine Gewinnwarnung aus, die österreichische Muttergesellschaft, die Strabag SE bleibt aber bei ihren Gewinnprognose von 260 Mio. Euro Betriebsergebnis (Ebit).

Nachrichtenlos kletterte der Flughafen Wien an die Spitze der Kursliste. Die Airport-Aktie gewann 2,58 Prozent auf 81,40 Euro an Höhe.

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