Fresenius will sich 500 Mio. Euro für Zukäufe besorgen

Der deutsche Medizinkonzern Fresenius will sich mit einer Anleihe über eine halbe Milliarde Euro für Übernahmen stärken. Der Bond im Volumen von 500 Mio. Euro soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben und großen Fonds und Versicherungen in einer Privatplatzierung angeboten werden. Die Anleihe diene der Finanzierung des Kaufs der Damp-Kliniken und der Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten.

Im vergangenen Jahr hatte die Fresenius-Tochter Helios mit der Übernahme der norddeutschen Damp-Gruppe die größte Übernahme am deutschen Klinikmarkt seit langem angeschoben. Dazu übernahm der Fresenius-Konzern drei Dialyse-Anbieter in den USA und Osteuropa. Insgesamt fast drei Mrd. Euro gab Fresenius dafür aus.

Durch die Zukäufe waren die Nettofinanzschulden um 14 Prozent auf 9,2 Mrd. Euro angestiegen. Für die Kliniktochter Helios, zu der inzwischen 65 Krankenhäuser gehören, hatte Konzernchef Ulf Schneider weitere Zukäufe in Aussicht gestellt.

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