Fresenius hebt Gewinnziel an, senkt aber Umsatzprognose

Gewinnziel angehoben, Umsatzprognose kassiert: Mit dieser ungewöhnlichen Ankündigung hat der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius am Mittwoch die Anleger überrascht.

Da unter anderem die Erlöse der Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) weniger stark zulegten als erwartet, geht der Konzern für 2011 währungsbereinigt nur noch von einem Umsatzanstieg um rund sechs Prozent aus. Bisher hatte Fresenius sieben bis acht Prozent in Aussicht gestellt. Im dritten Quartal gingen die Erlöse leicht auf 4,085 Mrd. Euro zurück.

Deutlich besser sieht es beim Gewinn aus: "Mit einem Konzernergebnis von 202 Mio. Euro und einer Ebit-Marge von 16 Prozent haben wir neue Höchstwerte erreicht", freute sich Fresenius-Chef Ulf Schneider. Er schraubte deshalb bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Gewinnprognose des Firmen-Konglomerats nach oben. Das Ergebnis soll nun in der oberen Hälfte des in Aussicht gestellten währungsbereinigten Anstiegs von 15 bis 18 Prozent liegen.

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