Dow Jones sinkt um 0,12 Prozent

US-Börsen

Dow Jones sinkt um 0,12 Prozent

Wenig Veränderung nach jüngsten Rekordständen.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag mit wenig veränderten Kursen geschlossen. Nach dem jüngsten wochenlangen Aufwärtsschub trat die Wall Street nun zum Start der neuen Börsenwoche auf der Stelle. Der Dow Jones Industrial Index gab leicht um 19,12 Punkte oder 0,12 Prozent auf 15.335,28 Einheiten nach. Der S&P-500 Index legte unwesentlich um 0,17 Punkte oder 0,01 Prozent auf 1.666,29 Zähler zu. Am vergangenen Freitag hatten beide Indizes neue Rekordmarken erreicht. Der Nasdaq Composite Index sank moderat um 2,54 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 3.496,43 Zähler.

Ihr Augenmerk dürften die Anleger im Laufe der Woche vor allem auf die Notenbanken richten. Zur Wochenmitte wird das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der US-Notenbank präsentiert. Es dürfte spannend werden, ob die Notenbanker sich zum weiteren Vorgehen bei den Anleihekäufen äußern werden, sagten Börsianer. Mehrere Fed-Mitglieder hatten sich zuletzt dafür ausgesprochen, das Anleihekaufprogramm bereits ab Sommer zurückzufahren.

Der Internetkonzern Yahoo kauft den Blog-Dienst Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar. Der Dienst solle eigenständig weitergeführt werden, erklärte Yahoo. Gründer David Karp bleibt Tumblr-Chef. Yahoo habe das Versprechen abgebeben, es "nicht zu versauen", hieß es. Yahoo-Papiere verbesserten sich um 0,23 Prozent.

Auf Unternehmensseite standen auch die Papiere von General Electric (GE) im Blick. Der Finanzsparte des Konzerns geht es endlich wieder besser und sie will an die Mutter nun 6,5 Milliarden Dollar überweisen - vorausgesetzt, die Lage bleibt so gut wie bisher. Die GE-Aktien reagierten mit einem Kursaufschlag von 0,47 Prozent.

Die Titel des Generikaherstellers Actavis zogen 1,3 Prozent an. Der Konzern will seinen Konkurrenten Warner Chilcott für 8,5 Milliarden US-Dollar schlucken. Warner-Chilcott-Papiere legten 2,3 Prozent zu. Beide Unternehmen hatten bereits am 9. Mai mitgeteilt, dass sie über eine Fusion sprechen.

Nachrichten kamen zudem von der US-Investmentbank Goldman Sachs - sie will laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg offenbar ganz bei der chinesischen Großbank Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) aussteigen. Derzeit laufe die Platzierung des letzten noch verbliebenen Aktienpakets im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar, hieß es unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Goldman Sachs-Papiere verbuchten ein Kursplus von 0,46 Prozent.