"Raiffeisen Public Finance" gestartet

Raiffeisen International hat Sparkurs in Ungarn verschärft

Die RZB-Ostholding wird am Feitag (30.10.) 20 der insgesamt 161 Filialen in Ungarn schließen.

Der Sparkurs in Ungarn wurde verschärft: Nachdem bereits im März 2009 der Abbau von 315 Stellen oder 8 % der Bankmitarbeiter angekündigt wurde, ist im August eine weitere Personalkürzung zwischen 8 und 10 % in Aussicht gestellt worden.

Die im Sommer angekündigten Filialschließungen werden unter anderem mit sinkenden Kundenbesuchen begründet. "Es läuft seit längerem ein Effizienzsteigerungsprogramm in Ungarn, das leider auch mit Mitarbeiterabbau verbunden ist", so der RI-Sprecher. Man versuche die Infrastruktur an die "wirtschaftlichen Verhältnisse" anzupassen. Die gesamte RI-Gruppe hatte in Ungarn im Halbjahr 2009 rund 3.600 Mitarbeiter.

Im Jänner wurden in Ungarn 2 Filialen eröffnet, 2008 waren es noch 24. Aufgrund der Krise werden nun aber alle Standorte auf ihre Effizienz geprüft. Ob es weitere Filialschließungen geben werde, steht derzeit noch nicht fest.

Auch in der Ukraine gibt es Filialschließungen. Seit der Wirtschaftskrise seien knapp über 90 Filialen geschlossen worden, hieß es aus der RI-Zentral in Wien. Im März 2009 wurde der Abbau von 10 % bzw. 1.800 Mitarbeitern bei der ukrainischen RI-Tochter Aval Bank bekanntgegeben.