SBO-Vorstandschef Gerald Grohmann ist optimistisch

Gewinn weniger

SBO machte 2014 mehr Umsatz

Nettogewinn sank um 12 Prozent auf 54 Mio. Euro, EBIT um ein Viertel auf 67,5 Mio. Euro.

Der im ATX der Wiener Börse notierte niederösterreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat 2014 zwar seinen Umsatz um 6,6 Prozent auf 488,6 Mio. Euro gesteigert, aber weniger verdient als im Vorjahr. Nach Steuern blieb ein Gewinn von 54,0 Mio. Euro, ein Rückgang um 11,9 Prozent. Das teilte SBO am Donnerstag ad hoc mit.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg um 9,2 Prozent auf 106,7 Mio. Euro - bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen im Jänner war man von rund 100 Mio. Euro ausgegangen. Das EBIT nach Einmaleffekten lag jedoch mit 67,5 Mio. Euro um 25,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dennoch sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten.

Für heuer rechnet SBO-Vorstandschef Gerald Grohmann mit einem weiteren Anstieg des weltweiten Ölbedarfs. Sollte die Nachfrage nach SBO-Produkten aber geringer ausfallen, sei man in der Lage, die eigenen Kapazitäten rasch an die Marktgegebenheiten anzupassen.