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UniCredit-Aufsichtsrat berät Kapitalerhöhung am 7. Jänner

Mit der Kapitalaufstockung verzichtet die italienische Großbank offiziell auf Staatshilfe von Italien und Österreich.

Die italienische Großbank und Bank-Austria-Mutter UniCredit plant für 7. Jänner eine Aufsichtsratssitzung, bei der die Bedingungen der Kapitalerhöhung in Höhe von 4 Mrd. Euro bekannt gegeben werden. Mit der Kapitalaufstockung verzichtet die italienische Großbank offiziell auf Staatshilfe von Italien und Österreich.

Der Aufsichtsrat wird den Emissionspreis pro Aktie bestimmen, der zwischen 1,60 und 1,65 Euro liegen soll, berichten Medien.

An der Kapitalaufstockung wird sich persönlich auch Konzernchef Alessandro Profumo beteiligen. Er besitzt ein Aktienpaket im Wert von 8,7 Mio. Euro. Nach der Kapitalerhöhung wird UniCredit mit der Neuorganisation des Italien-Geschäfts beginnen. Der Umstrukturierungsplan sieht den Zusammenschluss von UniCredit mit den Töchtern Banco di Roma und Banco di Sicilia vor.