GM beendet Autoproduktion in Australien

Der US-Autobauer General Motors gibt seine Fahrzeug- und Motorenproduktion in Australien bis Ende 2017 auf. Wie die Opel-Mutter am Mittwoch mitteilte, werden die Werke des Tochterunternehmens Holden in den Bundesstaaten Süd-Australien und Victoria geschlossen. Rund 2.900 Beschäftigte seien betroffen.

Die Entscheidung ist ein weiterer Rückschlag für die Autoproduktion in Australien. Im Mai erklärte Ford, seine Werke bis Oktober 2016 zu schließen. 2008 hatte bereits der japanische Hersteller Mitsubishi seinen Abschied aus Australien verkündet. Nun wird befürchtet, dass auch Toyota folgen könnte. In Australien hängen rund 40.000 Arbeitsplätze und 150 Zuliefer-Unternehmen an der Automobilindustrie.

Der deutsche Autobauer Opel hatte bereits im August verkündet, sich nach einem Jahr aus dem Australien-Geschäft zurückzuziehen.

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