"Grexit" könnte für Credit Agricole noch teurer werden

Der angepeilte Ausstieg aus dem Griechenland-Geschäft könnte einem Zeitungsbericht zufolge für die französische Bank Credit Agricole teurer werden als befürchtet. Das "Wall Street Journal" berichtete am Montag, es müssten womöglich weitere 600 bis 700 Mio. Euro in die griechische Tochter Emporiki gesteckt werden, bevor diese verkauft werden könne.

Der Zeitung zufolge verlangt die griechische Zentralbank, Emporiki vor einem Verkauf in der genannten Größenordnung zu rekapitalisieren. Die Zeitung berief sich auf Personen, die mit dem Verkaufsprozess vertraut sind. Eine Sprecherin von Credit Agricole lehnte eine Stellungnahme ab.

Credit Agricole versucht, sich aus Griechenland ganz zurückzuziehen. Bisher haben die Franzosen schon 2,3 Mrd. Euro in die kriselnde Tochter gepumpt. Die Bank hat Angebote für Emporiki von der National Bank, der Eurobank sowie der Alpha Bank bekommen. Sie würden jeweils einen Euro für die Tochter bezahlen.

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