HeidelbergCement bleibt bei Investitionen vorsichtig

Deutschlands größter Baustoffkonzern HeidelbergCement will nach den Erfahrungen aus der jüngsten Wirtschaftskrise beim Ausbau seines Geschäfts kleine Schritte machen. "Was wir 2008/2009 erlebt haben, als uns die Absätze um 40 Prozent weltweit eingebrochen sind, war eine Lebenserfahrung. Seitdem sind wir in unserem Investitionsverhalten spürbar vorsichtiger", sagte Unternehmenschef Bernd Scheifele.

Investieren will er nicht zuletzt aufgrund der Risiken wegen der Schuldenproblematik in Europa nur in Länder, die stark wachsen und in denen HeidelbergCement bereits präsent ist. "Es ist momentan nicht die Zeit, besonders mutig zu sein. Es ist die Zeit, Geld zu horten und die Entwicklung abzuwarten. Neue Länderrisiken würden wir nur im absoluten Ausnahmefall eingehen", betonte er.

Zur Zeit baut HeidelbergCement sein Geschäft in Asien-Pazifik, Osteuropa und Afrika aus. In diesen Regionen sieht Scheifele die größten Wachstumschancen.

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