Holpriger Start bei Luftfahrtmesse

Le Bourget

Holpriger Start bei Luftfahrtmesse

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Wetter und Pannen verhinderten die Airbus-Vorführungen.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat am Montag die 49. Internationale Luft- und Raumfahrtmesse von Le Bourget bei Paris eröffnet. Die Vorführungen in der Luft werden durch regnerisches Wetter wie auch Pannen beim europäischen Flugzeughersteller Airbus behindert. Zwei Airbus-Vorzeigeflieger - der Militärtransporter A400M und der Mega-Flieger A380 - werden daher beim weltgrößten Branchentreff nur auf dem Boden zu sehen sein. Dennoch prägte Optimismus den Messe-Auftakt. Beflügelt durch den Aufschwung in der Luftfahrt erwarten die Hersteller erneut Großaufträge.

Neuentwicklungen
Erstmals wird auch die chinesische Luftfahrtindustrie in Le Bourget vertreten sein. Sie greift ebenso wie Brasilianer, Kanadier und Russen mit Neuentwicklungen die globale Vorherrschaft der Rivalen Airbus und Boeing an. Boeing zeigt erstmals außerhalb der USA die neue Langversion seines legendären Jumbos, die 747-8. Auch die Hersteller kleinerer Regionalmaschinen hoffen auf Großaufträge. Star der Messe dürfte aber das Solarflugzeug Solar Impulse sein. Insgesamt sind 2.100 Aussteller auf der einwöchigen Messe präsent.

Für Airbus ist es nicht indes nicht zum ersten Mal zu einem Zwischenfall in Le Bourget gekommen. Der A380 musste nach einer Kollision mit einem Gebäude auf dem Rollfeld am Boden bleiben, da die Maschine an der Spitze der Tragfläche beschädigt worden war. Ein Schauflug des militärischen Transportjets Airbus A400M musste ebenfalls abgesagt werden, laut Hersteller wegen eines kleineren Fehlers im Getriebe.

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