HSBC fand Käufer für Geschäft in Südamerika

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Die britische Großbank HSBC kommt mit ihrem Konzernumbau voran. Das Unternehmen teilte mit, einen Käufer für Geschäfte in Südamerika gefunden zu haben. Für 400 Mio. US-Dollar (309 Mio. Euro) übernehme die kolumbianische Banco GNB Sudameris 62 Filialen in Kolumbien, Peru, Uruguay und Paraguay mit verwalteten Einlagen von 4,4 Mrd. Dollar.

HSBC-Chef Vorstandschef Stuart Gulliver hatte der Bank im vergangenen Jahr einen tiefgreifenden Umbau verordnet. Die Zahl der Mitarbeiter sank bis Ende März bereits um 14.000. Insgesamt will der seit Anfang 2011 amtierende Manager weltweit rund 30.000 der rund 300.000 Arbeitsplätze streichen und so die Kosten um 3,5 Mrd. Dollar senken.

Aus einigen Geschäften und Ländern zieht sich das Institut ganz zurück. Damit bereitet es sich auf die strengeren Kapitalvorschriften für Banken vor.

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